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Mulo Francel & friends - Escape

Mulo Francel & Quadro Nuevo
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Mulo Francel (Saxophone, Bass-Klarinette)
Sven Faller (Bass)
Robert Kainar (Drums)
Special Guest David Gazarov (Piano)

Escape ist eine musikalische Aufforderung:
Schlüpfen Sie zwischen den Maschen der gängigen Muster hindurch, schieben Sie den Vorhang der Alltagsberieselung beiseite, wagen Sie einen Blick dahinter, haben Sie Mut zur Eskapade!

Der Saxophonist Mulo Francel entfesselt die Sinne mit seinen Liedern, Eigenkompositionen und waghalsigen Improvisationen. Seine Musik ist freimütig und kraftvoll und schöpft doch aus der uralten Bandbreite menschlicher Gefühlswelt: von sehnsuchtsvoller Melancholie bis hin zu packender Abenteuerlust.

Instrumentale Tonfabeln, die sich aus anregenden Reisen und Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen speisen. Sein extravaganter Sound „wie Samt und Seide“ (Abendzeitung) wird als „derzeit sinnlichster Saxophon-Ton Europas“ (Kulturnews) gefeiert.

Mulo Francel, der kreative Wirbelwind von Quadro Nuevo, spielt in einer hochkarätigen Besetzung seine Kompositionen und Lieblingsstücke: gefühlvolle Balladen, feurige Latin-Grooves, kubanische Walzer, seinen Weltmusik-Hit „Die Reise nach Batumi“ und sicher auch eines seiner kuriosen Gewürzlieder.
Dies alles transformiert in einen lässig swingenden Kontext mit viel Raum für Kreativität und energetische Höhenflüge.

Mulo Francel ist mit seinen Ensembles seit vielen Jahren auf den Bühnen dieser Welt zuhause: von Europa bis Kanada, Malaysia bis Mexiko, vom Balkan bis in die New Yorker Carnegie Hall. In den Jahren 2010 und 2011erhielt er mit Quadro Nuevo den ECHO Jazz als bester Live Act und wurde so mit dem höchsten deutschen Musikpreis ausgezeichnet.

Für die Erfüllung seines lang gehegten Wunsches lädt sich der Saxophonist den aus Baku am kaspischen Meer stammenden hochvirtuosen Pianisten David Gazarov ein, der in der internationalen Klassik- und Jazzszene als absolute Ausnahmeerscheinung gilt.
Sven Faller am ideenreich und wendig intonierten Kontrabass feiert mit seinem Trio 11 große Erfolge und Robert Kainar - mal sensibel, mal druckvoll agierend - ist einer der inspiriertesten Drummer der europäischen Musiklandschaft.

Mulo Francel: „Zum ersten Mal spiele ich meine Lieder in dieser spannenden Instrumental-Besetzung. Das ist ganz persönlich eine große Freude und Aufregung!“

Mulo Francel: Saxophone, Bass-Klarinette
David Gazarov: Piano
Sven Faller: Bass
Robert Kainar:Drums

Das aktuelle Album Mulo Francel: Escape erschien im Oktober 2012


Presse-Stimmen zur CD Mulo Francel "ESCAPE":
Christian Bakoniy stellt das neue Solo-Album von Mulo Francel, welches am 19.10.2012 bei GLM Music erschienen ist, in der Mai-Ausgabe des Magazins „Concerto“ wie folgt vor: „Nun hat sich Mulo Francel für ein Album kurz einmal Zeit genommen, um fernab von den sehr durchprogrammierten Programmen ein Jazz-Album aufzunehmen, das völlig unprätentiös, voll positiver Energie variantenreich unser Ohr umspielt“. (Bakoniy, Christian; Concerto; 5/2012) Auch von Franz X.A. Zipperer wird es in der 11/12.2012 Ausgabe der Jazzthetik auf folgende Art und Weise veranschaulicht: „Die musikalische Verbindung von sehnsuchtsvollen Aufbrüchen und erwartungsvollen Ankünften ist von einer zartbitteren Süße, die entzückt. Die in einem lässig swingenden Kontext Träume nährt und am Himmel feurige Explosionen zündet.“ (Zipperer, Franz X.A.; Jazzthetik; 11/12.2012)

Mulo Francel selbst erklärt seine Hintergedanken in Bezug auf das Album im nächsten Abschnitt: „Durch die Globalisierung und durch die Veränderungen in den Massenmedien kann man einen zunehmenden Fortschritt der Vereinheitlichung feststellen. Die totale Konformität hat sich mittlerweile überall breit gemacht. (…) Ich möchte mit diesem Album dazu einladen, sich von dieser Gleichschaltung abzuwenden.“ (Hingst, Thorsten; Jazz Podium; 11/2012)

Dies ist auch die Botschaft des Titels: „ Ein Ausbruch. Ein Davonstehlen aus der Konsumwelt, aus der Massenberieselung. Weg von eingefahrenen Mustern, von der Seichtheit urbaner Vergnügungsangebote, vielleicht auch ein Abschied von gesellschaftlichen Konventionen. Aber dieses „Sich-Entfernen“ ist keine Flucht vor der Herausforderung des Lebens, sondern deren Annahme!“ (Prange, Carina; Jazzzeitung; 5/2012) Das heißt: „Wenn du immer nach rechts gegangen bist, als du das Haus verlassen hast, weil das der kürzeste, praktischste und beste Weg zu sein schien, dann versuch das nächste Mal nach links zu gehen und schau, was passiert.“ Ein Zitat Mulo Francels in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, verfasst von Oliver Hochkeppel. (Hochkeppel, Oliver; Süddeutsche Zeitung; 13.11.2012)

Laut Thomas Haak vom NDR Jazz, der das Album am 29.10.2012 zum Album der Woche kürte, wird die Jazz-Platte, die im Stil der 50er- und 60er-Jahre aufgenommen wurde, folgendermaßen dargestellt: „Escape erzählt von Menschen und Orten, von Begegnungen und Erlebnissen: Lyrisch und verspielt, sanft und beschwingt, zart und elegant, ausgelassen und fröhlich. Es ist eine Musik, deren Fragilität und frische Schönheit einlädt, sich auf Reisen zu begeben. Eine Musik, gespeist von Sehnsucht und Fernweh, die vom Ankommen und Atemholen ebenso erzählt, wie vom Aufwachen und Aufbrechen.“ (Haak, Thomas; NDR Jazz; 29.10.2012)

Zusammenfassend kann man sagen: „(…) Francel ist bekannt für seine besonnenen Melodieführungen, für sein Einfühlungsvermögen und seine musikalische Sensibilität. Großer Jazz einmal mehr, von einem der besten seines Fachs.“ (Huber, Gerald; IN München; 2013/3)

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